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Buchmenschen

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Hinter den Büchern stehen Menschen - und die sind oft genauso interessant wie ihre Werke. Alle Persönlichkeiten, die auf irgendeine Weise mit dem Buch zu tun haben, finden sich, nach Namen geordnet, in unserem alphabetischen Register wieder:

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Artikel des Monats: Reinhard Jirgl

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Der Schriftsteller Reinhard Jirgl erhält den Georg-Büchner-Preis 2010. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung sprach ihm den Preis am 9. Juli zu. Jirgl, gelernter Elektroingenieur, wuchs in der DDR auf, wo er aber nicht veröffentlichen konnte. In den 1980er-Jahren arbeitete er als Beleuchtungstechniker an der Volksbühne in Ost-Berlin. Dort lernte er den Dramatiker und Regisseur Heiner Müller kennen, der ihn in seiner literarischen Arbeit bestärkte. Seit 1996 lebt und arbeitet Reinhard Jirgl als freier Schriftsteller in Berlin. Seine Bücher gelten als die Werke eines genialen Einzelgängers und eines Virtuosen der Sprache. Der Georg-Büchner-Preis ist einer der bedeutendsten deutschen Literaturpreise. Er ist mit 40.000 Euro dotiert und wird jährlich verliehen. Die Preisverleihung und die anschließende Rede des Preisträgers finden stets in Darmstadt statt.

Autorenporträt Reinhard Jirgl

Rico Beutlich - gibt es ihn?

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Rico Beutlich, Krankenpfleger aus Dresden-Prohlis, Kassenwart im "Indianerclub Winnetou, Radebeul", ist eine fiktive Person, die im Jahr 2009 von den Schriftstellern Michael Höfler, Michael "Kaelo" Janßen und Tom Liehr entwickelt wurde. Sie nutzten diese virtuelle Persönlichkeit, um unter ihrem Namen einen Roman mit dem Titel "Über-All" sechs so genannten "Dienstleistungsverlagen" (auch: Pseudo-Verlage, Druckkostenzuschussverlage) anzubieten. Die Aktion wurde für den im Uschtrin Verlag erscheinenden "Autorenkalender" des "42erAutoren e.V.?" durchgeführt, dem die drei Autoren angehören. Ziel war es, die Bereitschaft dieser Häuser zu prüfen, objektiv schlechte Manuskripte zu veröffentlichen.

Mehr Infos über Rico Beutlich

Mehr wissen: Katharina Hacker

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Für ihren Roman "Die Habenichtse" (2006) erhielt sie den Deutschen Buchpreis 2006. Zuvor war Katharina Hacker bereits mit Erzählbänden und zwei Romanen hervorgetreten: "Der Bademeister" (2000) und "Eine Art Liebe"(2003). In Letzteren geht es auf verschiedene Weise um die nicht bewältigte deutsche Vergangenheit. Der Gegenwart und der Orientierungssuche von Menschen in den Dreißigern und Vierzigern wandte sich Hacker dann in "Die Habenichtse" und in ihrem jüngsten Roman "Alix, Anton und die anderen" (2009) zu. Jetzt ist eine Novelle erschienen, die mit diesem Roman zusammenhängt: "Die Erdbeeren von Antons Mutter".

Autorenporträt Katharina Hacker

Das Bild stammt von NetzJ/Wikipedia.org

Dem Leser auf der Spur

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Als Leser wird derjenige bezeichnet, der ein literarisches Werk aufnimmt. In diesem Zusammenhang spricht man von Rezeption. Die moderne Literaturwissenschaft unterscheidet drei Lesertypen: den realen Leser (er ist Teil des anonymen, aber einflussreichen Publikums, an das die Literatur letztlich adressiert ist), den intendierten Leser (er existiert nur in der Vorstellung des Autors) und den fiktiven Leser (er besitzt keine reale Existenz, sondern begegnet uns nur in literarischen Werken, wo er sozusagen eine erdichtete Rolle spielt).

Mehr Infos zum Leser

Das Bild stammt von Paul-Georg Meister / www.pixelio.de.

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Literaturkritiker besprechen Neuerscheinungen? aus den Bereichen Sachbuch und Belletristik?. Dabei werden sie manchmal selbst berühmt. Beste Beispiele: Kurt Tucholsky, Marcel Reich-Ranicki und Elke Heidenreich.

Mehr Infos

Pseudonyme

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Wer verbirgt sich hinter welchem Pseudonym? Lesen Sie mehr.

Das Bild stammt von www.pixelio.de.


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